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Spree-Schwimm­halle 2.0

Sachstand. Entwicklung. Bürgerfragen.

Worum geht es?

Die Spreeschwimmhalle ist mittlerweile 50 Jahre alt. Vor 25 Jahren wurde sie erweitert. Es entstand das Sport- und Spaßbad Schwapp. Auch das Schwapp ist in die Jahre gekommen. Die Studie eines Ingenieurbüros zeigt einen Sanierungsstau in Millionenhöhe auf.

Konzeptbild der geplanten Surf-Anlage Quelle: SURF ERA

SURF ERA – die erste überdachte Surf-Anlage Deutschlands

Die Berliner Gründer Eirik Randow und Marvin Thams wollen die erste überdachte Surf-Anlage Deutschlands bauen, die SURF ERA. Mit Architekten, Ingenieuren und Finanzierern haben sie dafür Machbarkeitsstudien und Konzepte entwickelt. Mehr als 100 Standorte in Berlin und Umland wurden geprüft. Fürstenwalde machte das Rennen: Die SURF ERA könnte auf dem Gelände des Schwapp und einem Teil des benachbarten Lacufa-Grundstücks entstehen und weiterhin ein Spaßbad beherbergen. Die Stadt würde in diesem Fall eine neue Sportschwimmhalle in der Großen Freizeit bauen und betreiben.

Die Stadtverordneten stehen nun vor der Entscheidung

Soll das Schwapp saniert werden? Oder sollen sie den Weg für die SURF ERA mit integriertem Spaßbad frei machen und eine neue Sportschwimmhalle bauen?
Sicher ist: Fürstenwalde wird Schwimmstandort bleiben.

Überregionale Bedeutung des Sportschwimmbad

Kinder aus über 40 Schulen und Kitas aus Fürstenwalde und Umgebung nutzen das Sportschwimmbad regelmäßig zum Schwimmenlernen und Schwimmen. Feuerwehr, Polizei sowie zehn Vereine trainieren hier verschiedene Sportarten – von (Rettungs)-Schwimmen über Wasserball bis hin zum Drachenbootsport. Auch Reha-Kurse, Aqua-Fitness und Sportkurse für Menschen mit Behinderung finden dort statt.

Vereine und Schulamt haben Stellungnahmen zur derzeitigen Nutzung des Sportbades im Schwapp abgegeben. Darin wird deutlich: Die acht Bahnen à 25 Meter reichen für den aktuellen und zukünftigen Bedarf nicht aus.

Möglichkeit A: Sanierung des Sport- und Spaßbades Schwapp

 

Das auf Schwimmbäder spezialisierte Ingenieurbüro Wach mit Sitz in Baldham (Bayern) hat eine Studie zum Sanierungsbedarf erstellt. Das Ergebnis der Ingenieure: eine grundhafte Sanierung des Schwapp bis auf den Rohbau.
Die Kosten für Planung und Sanierung werden auf rund 27 Millionen Euro geschätzt (Stand Mai 2020). Durch die Sanierung könnte das Bad voraussichtlich weitere 30 Jahre betrieben werden. Die Ausstattung würde erhalten bleiben. Eine Verbesserung hinsichtlich der benötigten Wasserfläche oder weitere Attraktionen, wie zum Beispiel zusätzliche Rutschen, wären darin nicht enthalten.

Die voraussichtliche Sanierungsdauer wird auf fünf bis sechs Jahre geschätzt. In der Zeit müsste das Schwapp etwa sechs Monate komplett schließen. Für weitere neun Monate wäre das Sportbad zu schließen und nochmal zusätzlich acht Monate der Freizeitbereich.

Dr. Rainer Schieben, Assistent der Werkleitung des städtischen Eigenbetriebs Fürstenwalder Sport- und Freizeitstätten, hat auf Basis dieses Gutachtens eine alternative Berechnung erstellt. Um kurzfristig Geld zu sparen, könnten nach Berechnungen des Kaufmanns auch nur einzelne Teilbereiche des Schwapp saniert werden. Schieben geht von etwa zwölf Millionen Euro (Stand August 2020) und von einer weiteren Nutzbarkeit des Bades von 15 Jahren aus

Fakten zu einer Sanierung

  • Viele Fürstenwalder identifizieren sich mit der Spreeschwimmhalle. Einige waren sogar am Bau beteiligt.
  • Die charakteristische Architektur und das Kunstwerk an der Fassade von Gerhard Goßmann bleiben erhalten.
  • Aktuell wird geprüft, ob und wenn ja, in welchem Umfang ein Denkmalwert vorliegt.
    • AKTUELL: Prüfung hat ergeben, dass kein Denkmalwert vorliegt.
  • Das Schwapp-Grundstück bleibt im Besitz der Stadt Fürstenwalde/Spree.
  • Es kommt zu Schließzeiten.
  • Die Schwimmhalle ist momentan nicht barrierefrei nutzbar.
  • Die Kapazitäten des Sportbades entsprechen auch weiterhin nicht dem Bedarf
    der Nutzerinnen und Nutzer.
  • Erweiterungen und neue Attraktionen sind im Bestand nicht möglich.
  • Spaß- und Sportbad bleiben unter einem Dach.
  • Für eine Sanierung des Sportbades können Fördermittel beantragt werden,
    für die Sanierung des Spaßbades nicht.
  • Der Betrieb des Spaßbads stellt einen Eingriff in den Markt dar, denn die
    Kommune betätigt sich wirtschaftlich, obwohl ein privater Anbieter eine mindestens gleichwertige Leistung anbieten kann und will.

Möglichkeit B: SURF ERA und Neubau Sportschwimmhalle

Eine weitere Möglichkeit: SURF ERA und Spaßbad könnten unter einem Dach errichtet werden. Die Sportschwimmhalle würde separat in der Großen Freizeit entstehen. Betreiberin wäre die Stadt.
Verschiedene Varianten für die neue Schwimmhalle werden diskutiert. Ein Neubau mit sechs 50-Meter Bahnen, Zuschauertribünen und einer Sauna würde die Stadt Fürstenwalde etwa 22,6 Millionen Euro kosten (Stand Mai 2021). Sie könnte für einen Neubau höhere Fördermittel beantragen als für eine Sanierung.

Fakten zum Neubau einer Schwimmhalle:

  • Es wären zum Beispiel 6 Bahnen à 50 Meter möglich, die bei Bedarf in 12 Bahnen à 25 Meter geteilt werden könnten. Bisher sind es acht Bahnen à 25 Meter. Es steht also mehr Schwimmfläche für Vereine, Schulen und private Gäste zur Verfügung.

  • Der Zugang kann barrierefrei gestaltet werden.

  • Die Bauweise kann ökologisch gestaltet werden. Moderne Gebäudetechnik
    spart Energie. Die Mindestnutzungsdauer der Halle läge bei 30 Jahren.

  • Sport- und Spaßbad sind räumlich getrennt: Rutschen, Surfen und Events gibt
    es nur in der SURF ERA.

  • Wenn das Schwapp erst nach dem Bau der neuen Schwimmhalle schließt,
    müssen die Nutzer keine Schließzeiten in Kauf nehmen.

  • Die neuen Sportangebote der SURF ERA machen Fürstenwalde für Touristen
    attraktiver.

  • Es gäbe eine Nachnutzung der seit Jahren ungenutzten Brachfläche auf dem
    Lacufa-Grundstück.

  • Für die Tennishalle in der Großen Freizeit muss ein neuer Standort gefunden
    werden.

  • Auf dem Schulhof der Sigmund-Jähn-Grundschule entsteht ein neuer Bolzplatz. Nach Schulschluss kann dieser von der Öffentlichkeit genutzt werden.
  • Für den Neubau und Betrieb der Schwimmhalle können Fördermittel beantragt
  • Beim Bau der SURF ERA entstehen der Stadt Fürstenwalde/Spree keine Kosten.
  • Die Goßmann-Sonne von der Schwapp-Fassade könnte an der Fassade der
    neuen Schwimmhalle angebracht werden.

Die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner

Die Stadtverordneten haben Zweifel und Einwände bereits diskutiert. Jedoch weiß derzeit niemand, was die Mehrheit der Fürstenwalder darüber denkt. Sie haben deshalb eine Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner beschlossen. Ziel ist ein Stimmungs- und Meinungsbild.

Mitwirken durch Aktion und Dialog

Im Januar und Februar werden zwei Wanderausstellungen durch Fürstenwalde ziehen. Sie, die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, können sich so beispielsweise im Schwapp, im Kauflandcenter und im Quartiersmanagement Nord über das Projekt informieren.

Es wird drei Veranstaltungen geben, auf denen Sie Ihre Fragen, Wünsche und Bedenken äußern sowie die Standpunkte unterschiedlicher Akteure erfahren können:

  • Stadtteilspaziergänge am 15.01. und 12.02. in der Großen Freizeit, jeweils um 10:30 Uhr vor der Tennishalle.
  • Bürgerbühne am 21.01., um 19 Uhr in der Gerhard-Goßmann-Grundschule.

Zusammenbringen

In einer hybriden Streaming-Veranstaltung werden die Meinungs- und Stimmungsbilder von der Einwohnerinnen und Einwohner vorgestellt. Im Anschluss daran soll darüber unter anderem mit Fraktionsvorsitzenden und dem Bürgermeister Matthias Rudolph diskutiert werden.

Texte und Bilder wurden im Rahmen der EinwohnerInnenbeteiligung durch Dritte erstellt und für die Nutzung auf der Projektseite freigegeben.

Bisherige Entwicklung

2021 November
Start der EinwohnerInenbeteiligung
2021 September
Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung

In einer eigens einberufenen Sondersitzung beantwortet der Gutachter der 2020 vorgestellten Analyse zum Sanierungsbedarf des Schwapp Fragen der Stadtverordneten. Die Verwaltung präsentiert den Sachstand in einer Überblickspräsentation und die SURF ERA stellt ein Präsentationsvideo zur Verfügung.

Präsentation vom 23. September 2021 (PDF)

Video-Präsentation SURF ERA zum Konzept

2021 Juni
Vorschlag zur Einwohnerbeteiligung

Die Verwaltung schlägt der Satdtverordnetenversammlung ein Verfahren vor, wie Fürstenwalder*innen ab dem Alter von 12 Jahren im Verlauf eingebunden werden können. Die Abstimmung darüber wird auf August verschoben.

2021 Juni
Übergabe Petition zur Einwohnerbeteiligung

Dem Bürgermeister und dem Stadtverordnetenvorsitzenden wird durch den verein Limes Protect e. V. eine Unterschriftensammlung "Schwapp erhalten - Surfera hinterfragen überreicht", die zwar nicht die formellen Anforderungen eines Bürgerbegehrens erfüllt und auch nicht das erforderliche Quorum (2.513 Bürgerinnen und Bürger der Stadt) erreicht hätte, aber den Wunsch der Beteiligung erkennen lässt.

2021 Juni
Machbarkeitsbewertung durch die Verwaltung

Die Verwaltung ermittelt die Bedarfe und prüft die stadtplanerische Machbarkeit, verschiedene Bauweisen sowie die zu erwartenden Kosten. Eine Präsentation des Arbeitsstandes erfolgte im Werks- sowie im Stadtentwicklungsausschuss.

Präsentation vom 22. Juni 2021 (PDF).

2021 Februar
Grundstücks­klärung und Absichts­erklärung

Im Februar wurde die Unterzeichnung einer Absichtserklärung - Letter of Intent (LOI) - beschlossen. Unter anderem wird darin geregelt, dass die Stadt verschiedene Verfahren anstößt (Entbehrlichkeitsprüfung, Verkehrswertgutachten etc.), das Grundstück keinem anderen Interessenten anbietet und dass diese Vereinbarung KEINE Verpflichtung zur Übertragung des Grundstücks bedeutet – weder für die eine Partei, noch für die andere. Beiden Parteien werden ausdrücklich Rücktrittsrechte eingeräumt.

Parallel arbeiten beide, für den Fall, dass es am Ende nicht passt oder von der anderen Seite gewollt wird – an einem "Plan B". Die SURF ERA ist mit Altlandsberg im Gespräch. Die Stadt lässt einen Sanierungsplan für das Schwapp durch Dr. Schieben erstellen, der sich schon für die Sanierung des Reifenwerks verantwortlich zeichnete. In dem LOI ist auch geregelt, dass unverzüglich mit den Vorarbeiten zum Bau einer eigenständigen Schwimmhalle begonnen wird.

Vorschlag: Zusammenlegen der Projekte "Schwapp-Sanierung" und "SURF ERA"

Erste Gedanken, die Projekte zusammenzubringen, kamen im Herbst 2020.

Die SURF ERA passte daraufhin ihr Konzept so an, dass ein state-of-the-art Spaßbad integriert ist.

Die Frage zum Verbleib der Schwimmhalle blieb.

Im Februar wurde durch die Stadt­verordneten­versammlung beschlossen, dass, wenn SURF ERA in Fürstenwalde wahr werden sollte, die Schwimmhalle separat gebaut und durch die Stadt betrieben werden soll, um keine Abhängigkeiten an den Erhalt der SURF ERA zu binden.

Parallel: Grundstückssuche für das Projekt SURF ERA

Während die Sanierung der Schwimmhalle diskutiert wurde, befanden sich die Investoren um das Projekt SURF ERA auf der Grundstückssuche. 

In Fürstenwalde wurden vier Grundstücke den Interessenten vorgestellt, die aufgrund ihrer Größe und der allgemeinen Rahmenbedingungen infrage kamen:

Die Ehrenfried-Jopp-Straße fiel beispielsweise aufgrund des Zuschnitts aus der Auswahl. Bei weiteren Grundstücken (Triftstraße und Buchholzer Chaussee) hätten aufwendige Verfahren vor Baubeginn gestanden. Sie sind weder erschlossen, noch für solche Bebauungen beplant. All das kostet nicht nur Zeit. Die Erschließung hätte zudem deutliche finanzielle Mehrbelastung des Verkäufers mit sich gebracht. Zum Teil wären auch mehrere Eigentümer Verhandlungspartner gewesen.

Blieb von den möglichen Kandidaten nur noch das alte „Lacufa-Grundstück“ – der Eigentümer ist jedoch nur zum Verkauf einer Teilfläche bereit. Somit war die Grundstücksgröße nicht mehr ausreichend. Sonst ist das Grundstück jedoch ideal, da voll erschlossen und bereits mit ähnlichen Angeboten in Betrieb.

Diskussion: Hürden und Vorschläge zur Finanzierung

Für die Sanierung von Spaßbädern stehen keine Fördermittel zur Verfügung, da das Betreiben von solchen Bädern keine öffentliche Aufgabe ist.

Diskutiert wird eine Realisierung der Sanierung über Investitionskapital. Der Bau eines Spaßbades könnte für Investoren interessant sein, da der Standort aufgrund bestimmter Fördergebietskulissen die bestmöglichen Perspektiven bietet.

Beschluss: Studie als Grundlage für Sanierungsplan

Beschlossen wurde: Die Konzeptstudie soll als Grundlage für die Erstellung eines Sanierungsplans genommen werden. Das heißt, derzeit (Stand Mai 2020) muss von rund 27 Millionen Euro Investitionskosten ausgegangen werden, um alles zu sanieren, ohne Neuanschaffungen.

2020
Ergebnisse der Studie

Die Konzeptstudie zeigt einen gravierenden Sanierungsstau auf – bspw. steht Wasser im Estrich, die Lüftungsanlage ist unterdimensioniert, massive Korrosionsschäden sind dokumentiert.

Alles in allem wird mit einer Summe von rund 18 Millionen Euro netto alleine für die Sanierung gerechnet. Plus Planungskosten und Mehrwertsteuer liegen die tatsächlichen Kosten dann bei geschätzten 27 Millionen Euro laut unabhängiger Analyse (Stand Mai 2020).

Damit sind noch keine neuen, zeitgemäßen Attraktionen oder Verbesserungen angeschafft, sondern allein die Missstände behoben – und niemand weiß, was passiert, wenn das 25-Meter-Stahlbecken entfernt wird.

Schließzeit und Teilschließzeit würden sich bei der Sanierung nach dieser Analyse auf mindestens 15 Monate belaufen.

2019
Beauftragung einer Studie

Beauftragung einer Konzeptsudie durch die Stadt­verordneten­versammlung. Ein spezialisiertes Ingenieurbüro soll den Sanierungsbedarf beurteilen..

2018
Auftrag zur Feststellung von Mängel und Kosten

Das Schwapp erhielt den Auftrag aufzustellen, was die Reparatur der vorliegenden Mängel kosten würde.

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Nutzen Sie auch die MAERKER Plus Plattform um mitzudiskutieren.

Bürgerfragen (FAQ)

In der zeitgemäßen Spree-Schwimmhalle 2.0, die parallel zum Projekt SURF ERA entsteht.

Eine moderne Schwimmhalle ist heute so zu planen, dass sie so effizient wie möglich betreiben werden kann und Ressourccen schont. Zudem ging der größere Aufwand bisher immer in den Spaßbereich.

 

Genau wie jetzt. Das Gleiche wollen wir noch einmal für Fürstenwalde – dass sich alle gemeinsam für ein Projekt stark machen, von dem wir alle dann profitieren, mit einem größeren Angebot, mit höherer Qualität und einer riesigen Aufwertung für den Stadtteil Nord.

Nach jetzigem Stand wird weder der Skaterplatz, noch der Basketballcourt wegfallen. Die Spree-Schwimmhalle 2.0 soll auf dem Fußballfeld errichtet werden, welches dann nicht mehr als öffentliche Fläche den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung steht. Ein Parkhaus für die SURF ERA würde auf dem Gelände der SURF ERA errichtet. Ebenso einen neuen Skaterplatz.

Das Gesamtkunstwerk wird sich an der neuen Spree-Schwimmhalle 2.0 wiederfinden, wenn das der maßgebliche Wunsch ist, machen wir es möglich.

In den Gesprächen mit den Investoren wurde immer zugesichert, dass bezahlbare Angebote ermöglicht werden.

Das Schwapp mit all seinen Möglichkeiten hat bisher rund 300.000 Besucher pro Jahr angezogen. Nur im Landkreis Oder-Spree übernachten pro Jahr 600.000 Gäste – Berlin liegt direkt vor der Tür. Eine Attraktion wie diese zieht auch noch Gäste an, die weit entfernt leben (vgl. Freizeitparks oder Karls Erdbeerhof).

Für die Schwimmhalle erhofft sich die Stadt die Anzahl der Besucher – rund 100.000 der 300.000 pro Jahr – noch erhöhen zu können, da mehr Schwimmfläche zur Verfügung stehen wird.

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Der Verehr soll weiterhin über die Große Freizeit und die Juri-Gagarin-Straße geleitet werden. Die Parksituation ist für den Schwimmhallenneubau noch nicht abschließend geklärt. Ziel ist, das Wohnumfeld und die Schule möglichst nicht zu beeinträchtigen. Ein kostenloses Parkangebot soll demnach entstehen. Ein Parkhaus für die Gäste der SURF ERA wird auf dem Grundstück der SURF ERA gebaut.

Ein Verkehrsgutachten muss dafür erstellt werden. Dieses wird derzeit vorbereitet.

Das Schwimmbecken wird einmal befüllt, permanent gefiltert, gereinigt und umgewälzt; ebenso der Surfpool in der SURF ERA. In der SURF ERA soll zudem Regenwasser aufgefangen und aufbereitet werden.

Pro Besucher müssen mindestens 30 Liter Wasser dem Schwimmbecken wieder zugefügt werden, davon müssen nur 6 Liter Frischwasser sein. Der Rest ist gereinigtes Wasser. Die Kanalisation und Abwasserreinigung wurde für die ehemalige Industrie groß angelegt und steht demnach zur Verfügung.

 

Beim Neubau der Schwimmhalle sowie der SURF ERA können erneuerbare Energien eingesetzt werden. Bei der SURF ERA wird eine moderne und effiziente Bauweise zum Tragen kommen. Ziel ist es, mit einer dezentralen Energieversorgungsstruktur ökologisch und ökonomisch nachhaltiger zusein als bei einem Netzbezug. Die Eintrittspreise wären demnach nicht so stark abhängig von den steigenden Energiekosten.

 

Die Stadt erwartet mehr Nutzer, die das Sportbad nutzen, da mehr Fläche angeboten werden könnte. Die SURF ERA rechnet mit 500.000 Besuchern jährlich.

Zum Vergleich: Das Schwapp hat durchschnittlich 300.000 Gäste. Davon nutzen etwa 100.000 das Sportbad, 200.000 das Spaßbadangebot.

 

Wenn die Entscheidung für den Bau einer neuen Schwimmhalle getroffen ist, braucht es etwa zwei Jahre für die Planung. Danach könnte mit dem Bau einer neuen Schwimmhalle begonnen werden.

Mit einem Rückbau und dem Beginn der baulichen Realisierung der SURF ERA kann theoretisch etwa 12-18 Monate nach Grundstücksübertragung begonnen werden.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass es der SURF ERA möglich sein wird, in Bauabschnitten zu arbeiten, sodass die Forderung, das Schwapp längst möglich stehen zu lassen, seitens der Stadt Fürstenwalde/Spree gestellt werden kann.

Um dem Schwimmunterricht und den Vereinsports auch für die Zukunft sicherzustellen, schlägt die Stadtverwaltung vor, eine neue Schwimmhalle zu bauen. Das Schwimmbecken kann darin größer gebaut werden als das im Schwapp. Dadurch entsteht genug Platz für alle. So können bspw. sechs Bahnen à 50 Meter entstehen, die in zwölf Bahnen à 25 Meter geteilt werden können. Im Schwapp sind es derzeit acht Bahnen à 25 Meter.Längere Randbahnen dienen dann vor allem den Schwimmanfängern zum Beispiel im Schulschwimmunterricht.

Sollte das Schwapp grundlegend saniert werden, würde es zu einer Gesamtschließung des Schwapp von mindestens sechs Monaten kommen. Dazu kämen weitere acht Monate, in denen das Spaßbad schließen müsste (insgesamt 14 Monate). Das Sportbad würde weitere zusätzliche neun Monate schließen müssen (insgesamt 15 Monate).

Sollte eine neue Schwimmhalle gebaut werden, hat die Stadt gemeinsam mit der SURF ERA das Ziel, die Schließzeiten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Dass Bereiche des Bades leer erscheinen, könnte an der pandemischen Lage liegen oder an Besuchen am Nachmittag. Das Schwimmbad ist eher am Vormittag überlastet. Dann findet dort der Schwimmunterricht der Schulen statt. Die Stadt Fürstenwalde/Spree hat u.a. die Bedarfe für das Schulschwimmen erhoben und dabei festgestellt, dass das jetzige Schwimmbad die Anforderungen nicht erfüllen kann, da es zu klein ist. In Zukunft werden die Schülerzahlen weiter ansteigen, sodass sich das Problem dann verschärfen kann.

Beim Bau einer neuen Schwimmhalle können solche Aspekte besser und grundlegend mit berücksichtigt werden als im Schwapp.

Sollte die SURF ERA gebaut werden, wird es dort neben dem Surfpool einen Spaßbadbereich mit Rutschen, einen Wellness- und Saunabereich, einen Fitnessbereich, Möglichkeiten zum Klettern und Bouldern, ein Café, Restaurant und Geschäfte geben.

SURF ERA plant drei Bereiche mit einer Gesamtzahl von 16 verschiedenen Reifen-, sowie Körperrutschen. Zusätzlich sind weitere Wasserattraktionen wie bspw. ein Action River, Wasserspiele und verschiedene Becken geplant. Selbst der Surfpool kann als Wellenbad verwendet werden.

SURF ERA plant drei Bereiche mit einer Gesamtzahl von 16 verschiedenen Reifen-, sowie Körperrutschen. Zusätzlich sind weitere Wasserattraktionen wie bspw. ein Action River, Wasserspiele und verschiedene Becken geplant. Selbst der Surfpool kann als Wellenbad verwendet werden.

Der Saunabereich in der SURF ERA wird mehrere Saunen und Dampfbäder beinhalten. In der neuen Schwimmhalle der Stadt würde eine einfache Sauna sein.

Es ist beabsichtigt, das Rehasportprogramm in der neuen Schwimmhalle der Stadt durchzuführen. Sollte dies seitens der Stadt Fürstenwalde/Spree nicht möglich sein, ist SURF ERA in der Lage es alternativ anzubieten, sodass die Durchführung des Rehasports in jedem Fall gesichert ist.

Um den Fortbetrieb des Schwapp so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, werden notwenige Instandhaltungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Die Stadt Fürstenwalde hat eine Studie bei einem auf Schwimmbäder spezialisierten Ingenieurbüro in Auftrag gegeben. Danach kostet eine grundlegende Sanierung des Schwapp 27 Millionen Euro (Stand Mai 2020). Danach würde das Gebäude bis auf den Rohbau zurückgebaut werden.  Allein diese Studie kostete die Stadt 45.000 Euro. Aufgrund der Expertise des Büros und den enormen Kosten für die Erstellung solcher Studien wurde keine weitere Studie beauftragt.

Für einen Betrieb des Schwapp für die nächsten 30 Jahre ist eine Sanierung mit einem Rückbau bis auf den Rohbau nötig. Nur so können alle beanstandeten Mängel nicht nur kaschiert, sondern grundlegend angegangen werden. Einzelne Reparaturen würden den Betrieb des Schwapp nicht sicherstellen. Mit viel Glück kann das Bad so für bis zu 15 weitere Jahre betrieben werden. Kurzfristig wäre das kostengünstiger, langfristig nicht.

Die vorliegende Konzeptstudie sieht bereits eine abschnittsweise Sanierung des Schwapp vor.

 

Ob es erhalten wird oder nicht ist nicht abschließend geklärt. Derzeit beschäftigen sich die Stadtverordneten und die Stadtverwaltung mit dem Thema und fällen die Entscheidung, was getan werden soll.

Ein Neubau mit sechs 50-Meter-Bahnen (teilbar in zwölf 25-Meter-Bahnen), Zuschauertribüne und einer Sauna würde die Stadt etwa 22,6 Millionen Euro kosten (Stand Mai 2021). Sie könnte für einen energieeffizienten Neubau zudem Fördermittel beantragen.

Die Kreditwürdigkeit der Stadt wird wieder hergestellt. Alternativ könnte die Kreditfinanzierung über eine GmbH gesichert werden. Außerdem können für einen energieeffizienten Neubau verschiedene Förderzuschüsse akquiriert werden.

Eine neue Schwimmhalle bekommt Einnahmen durch Nutzergruppen, wie Schulen, Lehrschwimmen und Vereine (Bahnmiete). Da eine neue Schwimmhalle mehr Wasserfläche hätte, würden durch mehr Nutzerinnen und Nutzer, mehr Einnahmen erzielt werden.

Zur Zeit kann noch nicht gesagt werden, wie die Eintrittspreise sein werden. Die Eintrittspreise sollten die Betriebsausgaben tragen. Eine neue Schwimmhalle soll aber energieeffizienter sein. Dadurch wären die Eintrittspreise weniger abhängig von den steigenden Energiekosten.

Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist in Auftrag gegeben, liegt aber noch nicht vor.

Es liegen derzeit noch keine Zahlen vor, die zeigen, dass der Betrieb einer neuen Schwimmhalle die Stadt mehr kostet, als der Betrieb des Schwapp.

Abrisskosten sind in der Kalkulation von SURF ERA berücksichtigt.

Die SURF ERA wird durch private Investoren finanziert. Die Finanzierung der ersten Phase ist durch die SURF ERA GmbH, Investoren und Darlehen gesichert. Die Finanzierung der Bauphase ist eingeleitet und interessierte Kapitalgeber wurden dafür bereits gefunden.

Bei der Preisfindung wurden Angebote und das lokale Preisniveau der Region berücksichtigt. Wer sich heute das Schwapp leisten kann, wird sich auch den Besuch der SURF ERA leisten können.

Ein paar Beispiele: Eine Tageskarte für das Spaßbad (Rutschen) kosten zwischen 16 und 25 Euro, vier Stunden 11-16 Euro (Ermäßigt/ Vollzahler).

Vier Stunden Sauna kosten 18-22 Euro, vier Stunden Surfen 24-29 Euro (Ermäßigt/ Vollzahler).

Es ist angedacht ein „Locals only“-Ticket einzuführen, welches günstigere Preise für Anwohnerinnen und Anwohner vorsieht.

SURF ERA befindet sich mit seinen Angeboten in den Bereichen Wasserspaß, Wassersport sowie Erholung und ist daher äußerst breit und vielschichtig aufgestellt. Die Nachfrage nach den geplanten Angeboten wird teilweise bereits jetzt durch den Markt bestätigt und ist definitiv gegeben.

Der Businessplan der SURF ERA wurde durch verschiedene Gremien, Institutionen sowie Investoren inhaltlich geprüft, einer Plausibilität unterzogen und für stichhaltig befunden. Ein Scheitern des Projektes ist daher nach aktuellem Planungs- und Erarbeitungsstand unwahrscheinlich. Der Betrieb der neuen Schwimmhalle der Stadt bliebe von einem Misserfolg der SURF ERA gänzlich unberührt.

Seitens der Stadt können dazu noch keine Aussage gemacht werden.

Durch die Ansiedlung der SURF ERA werden mind.160 Arbeitsplätze geschaffen. Die SURF ERA wird als modernes Unternehmen faire Konditionen und exzellente Arbeitsbedingungen garantieren. Das Bestandspersonal des Schwapp ist aufgrund seiner Berufserfahrung dabei von besonderem Interesse. Darüber hinaus wird umfangreich weiteres Personal unterschiedlichster Qualifikationen für SURF ERA und seine Partner benötigt.

Videos

Facebook live - Bürgermeister Matthias Rudolph beantwortete im Januar 2021 Fragen rund um das Projekt.
Gespräch des Bürgermeisters mit einem der Investoren zum Stand
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Sozialausschuss vom 27. Mai 2021 - zur Zukunft der Großen Freizeit (Schwimmhalle, Skaterpark) ab Stunde 1:04.

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